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Wer wir sind, was wir wollen und was wir bisher gemacht haben

Seit den Bränden auf dem Firmengelände von „Nico-Metall“ Ende der 1980er Jahre wurde erstmals im größeren Ausmaß bekannt, dass Umweltgifte im Dortmunder Hafen freigesetzt werden. Dies führte 1989 bis 1995 zu der Empfehlung an die Kleingärtner, kein Gemüse aus den belasteten Kleingartenanlagen Hafenwiese, Hobertsburg und Westerholz zu essen.

In den Folgejahren gab es immer wieder Initiativen von Einzelpersonen oder Gruppen, die die Umweltbelastung aus dem Hafenbereich thematisierten.

So ging es um

  • die Luftverunreinigung durch die Hafenbetriebe
  • den Lärm, der von den Schrottverwertungsfirmen ausgeht
  • die extreme Feinstaubbelastung im Wohnbereich
  • die Einrichtung einer LKW Entlastungszone
  • die mysteriöse Erkrankung der Robinienbäume in der Schützenstraße

und seit April 2010 berichteten die Medien über den ungeheuren PCB-Umweltskandal im Dortmunder Hafen.

Die Firma Envio hat über Jahre bei ihrem Betriebsablauf den Stadtteil mit dem Umweltgift PCB verseucht. Neben dem Hafen sind auch die angrenzenden Kleingartenanlagen, der Fredenbaumpark und das Wohngebiet davon betroffen.

PCB ist eins der gefährlichsten Umweltgifte. Es ist nicht zu riechen, unsichtbar und nicht zu schmecken. PCB kann vom Körper nicht abgebaut werden, es lagert sich dort über Jahre hinweg ab. PCB ist überall im Stadtteil verteilt und wird über die Atemluft, die Haut und die Nahrung aufgenommen.

 

Der PCB-Skandal ist einer der größten Umweltskandale der letzten 10 Jahre. Wie viele Menschen betroffen sind, kann man jetzt noch nicht sagen.

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